FANDOM


Die Idee: THE SEEKER OF DARKNESS stammt ursprünglich von Dragon Wer denn, wenn nicht du?

Die Geschichte wurde von Bienenflügel go, where your Heart carry you geschrieben.

Ich hoffe sie gefällt euch eure user: Dragon und Biene


The Seeker of Darkness


Personen:


Haru - 15 jähriger Junge mit braunen Haaren und braunen Augen



Bernd - 17 jähriger Junge mit dunkelgrauen Haaren und blauen Augen



Prinzessin Emily - 15 jähriges Mädchen mit langen, braunen Haaren und dunkelblauen Augen


Asul - 15 jähriger Junge mit hellbraunen Haaren und blauen Augen



Majinvegeta - riesiges, schwarz- weiß gestreiftes Monstrum mit sehr langen Klauen und spitzen Zähnen



Schergen - kleine, nachtschwarze Kreaturen



Prolog:

Das blasse Mondlicht schien auf eine verwüstete Lichtung, die Blätter raschelten, als der Wind durch die Bäume streifte. Als tief aus dem Wald ein Brüllen ertönte, erhoben sich plötzlich aus dem Schatten unzählige, kleine nachtschwarze Kreaturen. Als wäre das Brüllen ein Befehl gewesen, schritten sie durch den Wald direkt darauf zu. Als sie angekommen waren, bildeten sie einen Kreis um einen schneeweißen Fels. Die Erde begann zu beben und der Fels erhob sich. Es war ein Monstrum, größer, als die Bäume. Es hatte lange, blitzende Krallen und war mit Muskeln übersät. Seine tiefe Stimme grollte, als er sagte: „Bringt mir den Morgenstern, sofort!“ Die Kreaturen erhoben sich brüllend und schwärmten in verschiedene Richtungen. Ihr Anführer blickte ihnen zufrieden hinterher, bis sie von der Dunkelheit verschlungen wurden.


Kapitel 1:

Haru kauerte in seinem Zimmer und sah seinen Goldfischen beim schwimmen zu. Er stand auf und holte ihnen etwas Fischfutter. Die Stimme seiner Mutter drang von unten in sein Zimmer: „Haru, kommst du mein Lieber? Das Essen ist fertig.“ Haru schaute auf seine Digitaluhr, die er immer um seinen Arm trug. „Komisch, aber es ist doch erst viertel nach drei. Paps ist doch noch bei der Arbeit.“, dachte er besorgt. Trotzdem ging er hinunter, als er an seinem Bett vorbei kam, holte er seinen Notizblock und einen Stift hervor und stopfte beides in seinen Rucksack. „Kommt Paps heute nicht zum essen?“, fragte er seine Mutter. Er betrachtete sie genauer. Sie saß zerbrechlich auf ihrem Stuhl und hatte den Kopf gesenkt, so dass ihr Haru nicht in die Augen sehen konnte, in der Hand hielt sie eine dunkle, creme – braune Mütze. Tränen stiegen ihm in die Augen, als er verstand was passiert war. „Nein…sag mir, dass das nicht wahr ist!“, er schluchzte laut. Seine Mutter hob ihren Kopf und wischte sich die Locken aus dem Gesicht, dann sah sie Haru traurig an. Ihr Gesicht war mit Tränen übersät. Haru konnte es nicht fassen. „Das muss ein Traum sein.“, dachte er. Er wischte sich mit dem Ärmel die Tränen aus dem Gesicht und rannte die Treppe hoch, dann schloss er sich in seinem Zimmer ein und ließ sich auf sein Bett plumpsen. Er vergrub sein Gesicht in sein weiches Kissen und fing wieder an zu weinen. Es waren bestimmt schon Stunden vergangen, seit Haru erfahren hatte, dass sein Vater gestorben war. Seitdem hatte er nur noch auf seinem Bett gehockt und geweint. Doch als er von draußen komische Geräusche hörte, trieb es ihn hinaus. Haru blickte rasch auf seine Uhr. „Mitternacht…“ Er schloss die Tür auf und schlich auf den Flur. Es war dunkel, der Boden knarrte unter seinen nackten Füßen. Haru schlich wieder in sein Zimmer und zog sich hastig an. Er schnappte sich seinen Rucksack und ging wieder auf den Flur. Hastig tastete er sich in die Küche und knipste dort das Licht an. Seine Mutter war inzwischen auf der Couch im Wohnzimmer eingeschlafen, Haru hörte sie nämlich schnarchen. Möglichst leise schlich er sich zum Kühlschrank und stopfte Brot, Wasser, Saft, Marmelade, Honig und Salat in seinen Rucksack. Plötzlich hörte er von draußen einen ohrenbetäubenden Schrei. „Was kann das nur sein?“, fragte er sich. Leise schlich er sich nach draußen, er schloss die Tür hinter sich. Dann knipste er seine Taschenlampe an und erstarrte. Vor ihm ragten unzählige pechschwarze Gestalten, die er zuvor noch nie gesehen hatte. Sie waren zwar kleiner als Haru, doch er fürchtete sich vor ihnen. Seine Beine zitterten und seine Stimme bebte, als er fragte: ,,Wer seid ihr? Was wollt ihr hier?"